Wenn Sie nur eine Minute haben.
Warum das so ist und wie Sie es an Ihrem eigenen Angebot nachrechnen – darunter, mit allen Zahlen.
// die mechanik
Ein Batteriespeicher erzeugt keine einzige zusätzliche Kilowattstunde. Er nimmt Strom auf, den die Anlage mittags mehr liefert, als das Haus gerade braucht, und gibt ihn abends wieder ab.
Sein gesamter wirtschaftlicher Wert steckt deshalb in einer einzigen Differenz:
0,35 €/kWh gesparter Netzstrom minus 0,08 €/kWh entgangene Einspeisevergütung = rund 0,27 € je verschobener Kilowattstunde.
Bei 400 € Anschaffungskosten je Kilowattstunde Speicherkapazität muss jede Kilowattstunde also rund 1.480-mal geladen und wieder entladen werden, bis sie sich bezahlt hat – bei 800 €/kWh entsprechend 2.960-mal. Wirkungsgradverluste sind dabei noch nicht berücksichtigt.
Damit steht die entscheidende Frage schon fest, bevor man in irgendeine Tabelle schaut: Wie oft im Jahr wird diese Kilowattstunde tatsächlich abgerufen? Bei 244 Entladungen im Jahr sind 1.480 Zyklen in gut sechs Jahren erreicht. Bei 34 im Jahr niemals.
Nicht die Anschaffung entscheidet und auch nicht die Dachgröße, sondern allein, wie oft der Haushalt den Speicher abends leer macht.
// die entscheidende tabelle
Beispielhaushalt: 3.200 kWh Haushaltsstrom plus Wärmepumpe mit 4.100 kWh, zusammen 7.300 kWh im Jahr, Verbrauchsschwerpunkt abends, Anlage 7 kWp, Speicherpreis 400 € je kWh.
| Speicher | Investition gesamt | Ersparnis/Jahr | Amortisation |
|---|---|---|---|
| keiner | 10.500 € | 1.145 € | 9,2 Jahre |
| 2,5 kWh | 11.500 € | 1.310 € | 8,8 Jahre |
| 5 kWh | 12.500 € | 1.476 € | 8,5 Jahre |
| 7,5 kWh | 13.500 € | 1.610 € | 8,4 Jahre |
| 10 kWh | 14.500 € | 1.660 € | 8,7 Jahre |
| 12,5 kWh | 15.500 € | 1.683 € | 9,2 Jahre |
| 15 kWh | 16.500 € | 1.683 € | 9,8 Jahre |
Diese Tabelle allein würde noch niemanden aufschrecken – die Ersparnis steigt ja. Die Wahrheit steht erst in der Grenzbetrachtung, also in der Frage, was der jeweils nächste Block kostet und bringt:
| Schritt | Mehrkosten | Mehrertrag/Jahr | rechnet sich nach |
|---|---|---|---|
| 0 → 2,5 kWh | 1.000 € | +165 € | 6,1 Jahre |
| 2,5 → 5 kWh | 1.000 € | +166 € | 6,0 Jahre |
| 5 → 7,5 kWh | 1.000 € | +134 € | 7,5 Jahre |
| 7,5 → 10 kWh | 1.000 € | +50 € | 20,0 Jahre |
| 10 → 12,5 kWh | 1.000 € | +23 € | 43,5 Jahre |
| 12,5 → 15 kWh | 1.000 € | ±0 € | nie |
Der Bruch liegt bei 7,5 kWh. Die ersten drei Stufen sind in sechs bis siebeneinhalb Jahren bezahlt und liegen damit klar innerhalb der üblichen zehnjährigen Garantie. Die vierte braucht 20 Jahre – also doppelt so lange, wie der Speicher garantiert hält. Die fünfte 43, und die letzten 2,5 kWh ändern die Jahresersparnis überhaupt nicht mehr.
Ein kleiner Speicher rechnet sich. Was sich nicht rechnet, ist jede Kilowattstunde oberhalb dessen, was abends tatsächlich gebraucht wird.
Das ist kein Sonderfall dieser Anlagengröße. Bei 10 kWp liegt der Bruch an derselben Stelle: 5,3 · 5,6 · 7,2 Jahre für die ersten drei Stufen – dann 14,1, dann 21,3, dann 47,6.
Alle Tabellen hier rechnen mit 400 € je Kilowattstunde Speicherkapazität. Das entspricht dem, was aktuelle Angebote aufrufen – in einem aufgeschlüsselten Angebot aus dem Rhein-Sieg-Kreis kostete ein 6-kWh-Speicher 2.300 €, also 383 € je kWh. Lange üblich waren 800 €; mit diesem Wert ist der Schnellcheck oben noch voreingestellt.
Der Unterschied entscheidet nicht über Feinheiten, sondern darüber, ob sich ein Speicher überhaupt jemals rechnet:
| Schritt | Mehrertrag/Jahr | bei 400 €/kWh | bei 800 €/kWh |
|---|---|---|---|
| 0 → 2,5 kWh | +165 € | 6,1 J | 12,1 J |
| 2,5 → 5 kWh | +166 € | 6,0 J | 12,0 J |
| 5 → 7,5 kWh | +134 € | 7,5 J | 14,9 J |
| 7,5 → 10 kWh | +50 € | 20,0 J | 40,0 J |
| 10 → 12,5 kWh | +23 € | 43,5 J | 87 J |
| 12,5 → 15 kWh | ±0 € | nie | nie |
Bei 400 €/kWh sind die ersten 7,5 kWh in sechs bis siebeneinhalb Jahren bezahlt – ein guter Kauf. Bei 800 €/kWh braucht schon die erste Stufe 12,1 Jahre und überschreitet damit die zehnjährige Garantie. Dann lohnt sich kein Speicher, egal wie klein.
Was der Preis nicht ändert: die Obergrenze. Ab dem Punkt, an dem der Speicher abends nicht mehr leer wird, hilft auch ein halber Preis nicht – er halbiert nur eine Zahl, die ohnehin jenseits der Lebensdauer liegt. Ein 15-kWh-Speicher bleibt für diesen Haushalt zu jedem Preis eine Fehlplanung.
Erste Frage an jedes Speicherangebot: Was kostet die Kilowattstunde Kapazität? Speicherpreis geteilt durch Kapazität – und wenn der Speicher im Angebot gar nicht getrennt ausgewiesen ist, lässt sich diese Frage nicht beantworten. Dann fehlt die Grundlage für jede Entscheidung.
Wer diesem Haushalt 15 kWh verkauft statt 5, verlangt 8.000 € mehr für rund 135 € zusätzliche Ersparnis im Jahr.
// die harte grenze
Bei Modulen ist eine lange Amortisation verkraftbar, weil sie rund 30 Jahre halten. Ein Schritt, der sich in 15 Jahren bezahlt, liefert danach noch 15 Jahre Reinertrag.
Batteriespeicher halten das nicht durch. Die üblichen Garantien laufen über zehn Jahre oder eine festgelegte Zahl von Zyklen. Selbst bei optimistischer Annahme von 15 Jahren Nutzungsdauer gilt:
Ein Schritt mit 26 Jahren Amortisation wird nicht bezahlt – er wird ersetzt.
Das ist der ganze Unterschied. Bei Modulen liegt die Rückzahlung innerhalb der Lebensdauer, beim übergroßen Speicher weit dahinter. Kein Zinseffekt, kein Strompreisanstieg und keine Förderung schließt eine Lücke von 20 Jahren.
Euro-Beträge verdecken den Mechanismus. Ein Speicher bringt nämlich nicht gleichmäßig etwas ein – er bringt an jedem einzelnen Tag entweder etwas oder nichts. Und das hängt nicht davon ab, ob er voll wird.
Voll wird er fast immer. Von Frühjahr bis Herbst liefert schon eine kleine Anlage mittags mehr, als das Haus gerade braucht. Ob 7 oder 10 kWp auf dem Dach liegen, ändert daran wenig – der Speicher ist so oder so zur Mittagszeit voll.
Leer wird er dagegen nur, wenn abends genug gebraucht wird. Und genau das begrenzt den Nutzen. Eine Kilowattstunde Speicher, die nachts nicht abgerufen wird, hat an diesem Tag nichts verdient – sie stand nur voll herum.
Rechnet man den Mehrertrag jeder Stufe durch die 0,27 € zurück, die eine verschobene Kilowattstunde wert ist, kommt heraus, wie oft der jeweilige Block im Jahr überhaupt geleert wird:
| Block | verschobene kWh/Jahr | Entladungen im Jahr | Anteil der Nächte |
|---|---|---|---|
| die ersten 2,5 kWh | 611 | rund 244 | 67 % |
| 2,5 – 5 kWh | 615 | rund 246 | 67 % |
| 5 – 7,5 kWh | 496 | rund 199 | 55 % |
| 7,5 – 10 kWh | 185 | rund 74 | 20 % |
| 10 – 12,5 kWh | 85 | rund 34 | 9 % |
| 12,5 – 15 kWh | 0 | 0 | 0 % |
Die ersten 2,5 kWh arbeiten an rund 244 Abenden im Jahr. Die fünfte Stufe an 34. Die sechste an keinem einzigen. Bezahlt wird jede gleich.
Bei einem Haushalt mit Wärmepumpe fällt beides in verschiedene Jahreszeiten. Dieselben 7.300 kWh, aufgeteilt auf die Monate – und daneben, was die Anlage in diesem Monat liefert:
| Monat | Verbrauch/Tag | Ertrag/Tag | Lage |
|---|---|---|---|
| Januar | 34,1 kWh | 8,3 kWh | nichts übrig zum Speichern |
| Februar | 33,2 | 13,4 | nichts übrig |
| März | 24,5 | 19,9 | knapp |
| April | 18,1 | 27,7 | Überschuss beginnt |
| Mai | 12,7 | 28,2 | viel übrig |
| Juni | 10,0 | 29,4 | viel übrig, kaum Bedarf |
| Juli | 9,2 | 28,9 | viel übrig, kaum Bedarf |
| August | 9,4 | 26,1 | viel übrig, kaum Bedarf |
| September | 11,7 | 23,0 | Überschuss |
| Oktober | 18,3 | 15,6 | knapp |
| November | 27,4 | 9,5 | nichts übrig |
| Dezember | 32,3 | 6,9 | nichts übrig |
Das ist die Schere, an der jeder große Speicher scheitert:
Ein großer Speicher ist im Sommer zu groß für den Bedarf und im Winter zu groß für den Ertrag. Er ist nie in der Situation, für die er verkauft wurde.
Deshalb liegt die sinnvolle Größe für diesen Haushalt eher bei fünf bis siebeneinhalb Kilowattstunden – und sie richtet sich nach dem sommerlichen Nachtverbrauch, nicht nach dem Jahresverbrauch und erst recht nicht nach der Anlagengröße.
Anmerkung zur Rechnung: Die Entladungszahlen der mittleren Stufen stammen aus dem Monatsmodell des Rechners und fallen überwiegend in die Übergangsmonate März, April und Oktober – also in die Zeit, in der Bedarf und Ertrag beide mittel sind. Sie sind der optimistische Rand des Machbaren. Der Sommer gibt sie nicht her, der Winter auch nicht.
Damit ist auch klar, warum eine größere Anlage keinen größeren Speicher rechtfertigt. Mit 10 statt 7 kWp steigt die Zahl der Entladungen im ersten Block nur von 244 auf 280 – die letzten Stufen bleiben genauso nutzlos. Der Speicher wird nicht durchs Dach begrenzt, sondern durch den Abendverbrauch.
Genau deshalb lohnt die feinere Betrachtung in 2,5-kWh-Stufen: In 5-kWh-Schritten würde der Bruch verschmiert. Erst die kleinere Stufe zeigt, dass er ziemlich genau bei 5 kWh liegt.
Anders gesagt: Die ersten Kilowattstunden Speicher arbeiten fast täglich, die letzten stehen die meiste Zeit voll herum. Bezahlt wird aber jede gleich.
// die anleitung
Sie brauchen dafür keinen Rechner und keine Beratung – nur Ihre letzte Stromrechnung, das Angebot und fünf Minuten. Die Reihenfolge ist wichtig: Erst die Größe prüfen, dann den Preis. Ein guter Preis für Kapazität, die nie entladen wird, ist trotzdem verlorenes Geld.
Nehmen Sie aus Ihrer Jahresabrechnung den verbrauchsschwächsten Monat – bei den meisten Haushalten Juli. Diesen Wert durch 30 teilen, das ist Ihr Tagesverbrauch im Sommer. Grob die Hälfte davon fällt nachts an.
Sommermonat ÷ 30 ÷ 2 = Ihre Obergrenze in Kilowattstunden.
Im Beispiel: 284 kWh im Juli ÷ 30 = 9,5 kWh am Tag, davon nachts rund 4,7 kWh. Genau so viel Speicher wird in den ertragreichen Monaten tatsächlich geleert. Der Rest steht voll herum.
Warum der Sommermonat und nicht der Jahresschnitt: Nur im Sommer ist überhaupt genug übrig, um den Speicher zu füllen. Im Winter, wenn der Verbrauch hoch ist, liefert die Anlage zu wenig. Der Jahresschnitt beschreibt eine Lage, die es an keinem einzigen Tag gibt.
Ihr Strompreis minus Ihre Einspeisevergütung. Mit 0,35 € und 0,08 € sind das 0,27 €. Beide Werte stehen auf Ihrer Rechnung beziehungsweise im Angebot – setzen Sie Ihre eigenen ein.
Holen Sie den Preis je Kilowattstunde aus dem Angebot: Speicherpreis geteilt durch Kapazität. Dann:
Preis je kWh ÷ 0,27 € = Zahl der Entladungen bis zur Amortisation.
Teilen Sie die Entladungen durch die Zahl der Nächte im Jahr, an denen der Speicher wirklich leer wird. Für die ersten Kilowattstunden sind rund 250 ein realistischer Wert, für alles oberhalb Ihrer Obergrenze aus Schritt 1 gehen Sie auf null.
Steht im Angebot. Üblich sind zehn Jahre. Liegt Ihr Ergebnis darüber, zahlt sich der Speicher nicht ab – er wird vorher ersetzt.
Aus einem echten, aufgeschlüsselten Angebot: 6,0 kWh Speicher für 2.300,22 €, zehn Jahre Garantie.
| Schritt | Rechnung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Preis je kWh | 2.300,22 ÷ 6,0 | 383 €/kWh |
| nötige Entladungen | 383 ÷ 0,27 | 1.419 |
| bei 250 Entladungen im Jahr | 1.419 ÷ 250 | 5,7 Jahre |
Sieht sehr gut aus – und ist es auch, aber nur für den Teil, der abends gebraucht wird. Bei rund 4,7 kWh sommerlichem Nachtbedarf arbeiten von den 6,0 kWh etwa 5. Rechnet man ehrlich nur mit dem nutzbaren Teil:
| Schritt | Rechnung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Preis je nutzbarer kWh | 2.300,22 ÷ 5,0 | 460 €/kWh |
| nötige Entladungen | 460 ÷ 0,27 | 1.704 |
| bei 250 Entladungen im Jahr | 1.704 ÷ 250 | 6,8 Jahre |
Weiterhin klar innerhalb der Garantie – aber ein Jahr später als die erste Rechnung verspricht. Der Unterschied zwischen 5,7 und 6,8 Jahren steckt ausschließlich in der Frage, wie viel Kapazität überhaupt arbeitet.
Das ist die eine Zahl, um die es geht: nicht der Preis je gekaufter Kilowattstunde, sondern der Preis je Kilowattstunde, die auch entladen wird.
// das verkaufsargument
Das ist das häufigste Argument für den größeren Speicher, und es ist nicht einmal falsch. Im April und im Oktober liefert die Anlage genug, um auch einen großen Speicher zu füllen, und die Abende sind lang genug, um ihn zu leeren. In diesen Wochen bringt mehr Kapazität tatsächlich mehr.
Der Satz verschweigt nur die Größenordnung. In der Jahressumme ist es der Unterschied zwischen 1.502 € und 1.521 € Ersparnis – 19 €, für 4.000 € Aufpreis.
Die passende Gegenfrage im Verkaufsgespräch lautet deshalb nicht, ob der größere Speicher mehr bringt, sondern:
Wer darauf keine Zahl nennt, hat nicht gerechnet.
// fairerweise
Es gibt gute Gründe für mehr Speicher – sie stehen nur nicht in der Wirtschaftlichkeitsrechnung:
Und ein Wort zur Autarkie: Eine hohe Autarkiequote ist ein schönes Gefühl und ein gutes Verkaufsargument, aber sie ist keine wirtschaftliche Kennzahl. Von 49 auf 57 Prozent Autarkie zu kommen, kostet in der Tabelle oben 8.000 € und bringt 135 € im Jahr. Wer Unabhängigkeit will, soll sie kaufen – aber mit dem Wissen, was sie kostet.
// haeufige fragen
Bis etwa 7,5 kWh: Bei 400 € je Kilowattstunde rechnen sich die ersten drei 2,5-kWh-Stufen im Beispiel in 6,1 · 6,0 · 7,5 Jahren – klar innerhalb der üblichen zehnjährigen Garantie. Ab 7,5 kWh springt die Amortisation auf 20 Jahre und liegt damit weit jenseits der Lebensdauer.
In fünf Schritten: 1. Verbrauchsschwächsten Monat der Jahresabrechnung durch 30 teilen und halbieren – das ist die sinnvolle Obergrenze in Kilowattstunden. 2. Strompreis minus Einspeisevergütung bilden, meist rund 0,27 €. 3. Preis je kWh aus dem Angebot durch diesen Wert teilen: Zahl der nötigen Entladungen. 4. Durch rund 250 Entladungen im Jahr teilen. 5. Mit der Garantiedauer vergleichen, üblich sind zehn Jahre.
Weil der Speicher nur gefüllt werden kann, wenn Strom übrig ist – und das ist nur im Sommerhalbjahr der Fall. Im Winter ist der Verbrauch hoch, aber der Ertrag zu klein zum Einlagern. Der Jahresschnitt beschreibt eine Lage, die es an keinem einzigen Tag gibt.
Nicht über die Gesamtanlage, sondern je Block: Mehrkosten des Blocks geteilt durch den zusätzlichen Ertrag pro Jahr. Der wirtschaftliche Wert einer verschobenen Kilowattstunde ist die Differenz zwischen Strompreis und Einspeisevergütung – hier rund 0,27 €.
Für einen Haushalt mit 7.300 kWh Jahresverbrauch: ja, wirtschaftlich eindeutig. Ab 7,5 kWh braucht jeder weitere 2,5-kWh-Schritt 20 Jahre und mehr und liegt damit jenseits der Garantiedauer; die letzten 2,5 kWh ändern die Jahresersparnis gar nicht mehr. Bei sehr hohem Abendverbrauch oder gewünschter Notstromfähigkeit kann es trotzdem eine bewusste Entscheidung sein.
Bei 800 € je Kilowattstunde Kapazität und 0,27 € Ersparnis je verschobener Kilowattstunde rund 2.960 Vollzyklen, bei 400 €/kWh rund 1.480. Entscheidend ist, wie oft die einzelne Kilowattstunde abgerufen wird: Im Beispiel sind es bei den ersten 2,5 kWh rund 244 Entladungen im Jahr, bei der Stufe von 10 auf 12,5 kWh nur noch 34.
Von Frühjahr bis Herbst fast immer. Schon eine kleine Anlage liefert mittags mehr, als das Haus gerade braucht. Der Engpass ist nicht das Laden, sondern das Entladen: Eine größere Anlage erhöht im Beispiel die Zahl der Entladungen des ersten Blocks nur von 244 auf 280 – die hinteren Stufen bleiben genauso ungenutzt.
Ja, aber wenig. Der Effekt existiert im Frühjahr und Herbst, macht in der Jahressumme im Beispiel aber 19 € aus. Lassen Sie sich den Mehrertrag in Kilowattstunden pro Jahr nennen, statt das Argument als solches zu bewerten.
Doch – im Beispiel von 30 auf 57 Prozent. Autarkie ist aber eine Komfortkennzahl, keine wirtschaftliche. Die letzten acht Prozentpunkte kosten 8.000 € und bringen 135 € im Jahr.
// passt dazu
Warum große Module richtig sind und große Speicher nicht – mit der Grenzrechnung dazu.
Die Anlagengröße folgt dem Verbrauch – mit Beispielrechnungen für 3.000, 4.000 und 5.000 kWh.
Warum die Wärmepumpe die PV-Rechnung rettet – und warum sie trotzdem keinen großen Speicher rechtfertigt.
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// nächster schritt
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