⏱ Zeit, die jede Woche wiederkommt
Zwei Stunden pro Woche sind im Jahr mehr als zwei Arbeitswochen. Für eine Tätigkeit, die keinen Wert schafft, sondern nur Daten von A nach B trägt.
wiederkehrend · unbezahlt · vermeidbar
// das eigentliche problem
Fast jeder gewachsene Betrieb hat sie: die Datei, die jemand jeden Montag exportiert, in Excel aufbereitet und woanders wieder importiert. Sie funktioniert, solange diese eine Person da ist. Sie kostet jede Woche Zeit, sie macht Fehler, und niemand weiß genau, wie sie eigentlich geht.
Zwei Stunden pro Woche sind im Jahr mehr als zwei Arbeitswochen. Für eine Tätigkeit, die keinen Wert schafft, sondern nur Daten von A nach B trägt.
wiederkehrend · unbezahlt · vermeidbar
Eine verrutschte Spalte, ein falsches Datumsformat, ein Komma statt Punkt. Beim Abtippen passiert das, und es fällt oft erst bei der Inventur auf – wenn die Ursache längst vergessen ist.
stille fehler · spät · teuer
Wenn diese eine Person krank wird oder geht, steht der Ablauf. Eine dokumentierte Schnittstelle kennt keinen Urlaub und erklärt sich beim nächsten Mal von selbst.
dokumentiert · unabhängig · nachvollziehbar
// typische fälle
Eine Auswahl aus über zwanzig Jahren. Wenn Ihr Fall nicht dabei ist: Die Frage ist nie, ob zwei Systeme sich verbinden lassen, sondern nur mit welchem Aufwand.
Artikel, Preise und Bestände aus der Warenwirtschaft in den Shop, Bestellungen zurück. Ohne nächtliches Hochladen von Hand und ohne verkaufte Artikel, die es nicht mehr gibt.
Tagesabschlüsse aus dem Kassensystem sauber in die Finanzbuchhaltung, TSE-konform und in der Form, die Ihr Steuerbüro wirklich einlesen kann.
Gestempelte Zeiten, Zuschläge und Abwesenheiten in die Lohnabrechnung – statt Stundenzettel, die jemand am Monatsende abtippt und dabei Zuschläge übersieht.
Die Branchensoftware, die alles kann, aber nicht mit dem ERP redet. Wir bauen die Verbindung – auch wenn der Hersteller „da gibt es keine Schnittstelle“ sagt.
Mehrere Filialen oder Werke, die denselben Datenbestand brauchen. Abgleich, Konfliktbehandlung und der Fall, dass eine Leitung mal ausfällt – sauber gedacht statt gehofft.
Ein System wird abgelöst, die Daten von zwanzig Jahren sollen mit. Wir holen sie raus – auch aus Formaten, für die es offiziell keinen Export mehr gibt.
Eingangsrechnungen und Lieferscheine auslesen, zuordnen und übergeben, statt sie abzutippen. Mit Prüfschritt für alles, was nicht eindeutig ist.
Zahlen, die in drei verschiedenen Systemen liegen, in einer Auswertung zusammenführen. Damit „Wie lief der Monat?“ eine Frage von Sekunden wird.
Ein Zugang, über den Ihre Kunden selbst nachsehen, bestellen oder melden – angebunden an die Systeme, die Sie ohnehin schon nutzen.
// so entsteht eine schnittstelle
Der größte Teil unserer Arbeit ist nicht das Programmieren, sondern das Verstehen des Ablaufs. Welche Daten wandern wirklich, wann, warum, und was passiert bei den Ausnahmen? Die Ausnahmen sind immer der eigentliche Aufwand.
Dabei kommt regelmäßig heraus, dass ein Teil des Ablaufs gar nicht mehr gebraucht wird – er existiert nur noch, weil vor Jahren jemand angefangen hat. Das zu streichen ist billiger, als es zu automatisieren.
Dann wird gebaut, und zwar so, dass es nachvollziehbar bleibt: protokolliert, mit ordentlicher Fehlerbehandlung und einer Dokumentation, die auch jemand anderes lesen kann. Wir bauen Dinge, die wir später selbst warten müssen – das diszipliniert.
schnittstelle · beispiel
// haltbarkeit
Der häufigste Ärger mit Schnittstellen entsteht nicht beim Bauen, sondern zwei Jahre später – wenn ein System aktualisiert wird und niemand mehr weiß, wie das Ding eigentlich funktioniert hat. Dagegen kann man etwas tun.
Jede Übertragung wird protokolliert. Bleibt sie aus oder häuft sich ein Fehler, gibt es eine Meldung – statt dass es erst auffällt, wenn ein Kunde anruft.
Fälle, die nicht eindeutig sind, landen in einer Liste zur Prüfung, statt still verworfen oder falsch geraten zu werden.
Zu jeder Schnittstelle gehört eine Beschreibung: welche Felder, welche Regeln, welche Ausnahmen, was bei Fehlern passiert. In verständlicher Sprache, nicht als Kommentar im Quelltext.
Der Quelltext gehört Ihnen. Sie sind nicht darauf angewiesen, dass wir erreichbar sind – auch wenn wir das natürlich gern bleiben.
Wo möglich nutzen wir die offiziellen Schnittstellen der Hersteller, weil die Updates überstehen. Wo es keine gibt, bauen wir den Zugriff so, dass eine Änderung an einer Stelle reicht.
Und wir sagen Ihnen vorher, wenn ein Weg absehbar brüchig ist. Lieber eine unbequeme Auskunft als eine böse Überraschung beim nächsten Versionswechsel.
// passt dazu
Woran sich eine Systemintegration bei Betrieben in Siegburg, Köln, Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis meist anschließt.
Wenn nicht nur verbunden, sondern auch ein eigener Ablauf gebaut werden soll.
Sobald die Daten zusammenfließen, lohnt sich die Auswertung darüber.
Damit die Schnittstelle überwacht bleibt und Updates sie nicht überraschen.
// häufige fragen
Das hören wir oft, und es stimmt selten vollständig. In der Regel heißt es: Es gibt keine, die wir unterstützen. Fast jedes System kann exportieren, hat eine Datenbank, eine Druckausgabe oder eine Weboberfläche – und über einen dieser Wege kommt man an die Daten. Wir sagen Ihnen nach der Aufnahme ehrlich, ob ein Weg trägt oder ob er brüchig wird. Manchmal ist die richtige Antwort auch, es sein zu lassen.
Das hängt davon ab, wie die Verbindung gebaut ist. Über eine offizielle Schnittstelle überlebt sie Updates in der Regel. Geht es über einen inoffiziellen Weg, kann ein Update sie brechen – deshalb sagen wir vorher, wenn ein Weg dieses Risiko trägt. In beiden Fällen meldet sich die Überwachung, wenn keine Daten mehr fließen. Sie erfahren es also, bevor es weh tut.
Ihnen. Sie bekommen den Quelltext und die Dokumentation. Wir halten nichts zurück, um Sie an uns zu binden – wer nur über Abhängigkeit Kunde bleibt, ist kein zufriedener Kunde. Praktisch bedeutet das: Sie könnten die Betreuung jederzeit an jemand anderen übergeben. Die meisten tun es nicht, aber sie könnten.
Sehr unterschiedlich. Eine Übertragung zwischen zwei Systemen mit ordentlichen Schnittstellen kann in wenigen Tagen stehen. Ein Abgleich über mehrere Standorte mit vielen Sonderfällen dauert Wochen. Den Unterschied macht fast immer die Zahl der Ausnahmen, nicht die Datenmenge. Nach der Aufnahme können wir das belastbar sagen – vorher wäre es geraten.
Nein. Eine Schnittstelle kann vollständig im eigenen Netz laufen – auf einem Server, den Sie ohnehin haben. Wenn ein beteiligtes System in der Cloud liegt, müssen Daten dorthin, aber das entscheidet Ihr System, nicht unsere Schnittstelle. Wir sagen Ihnen bei jedem Weg, welche Daten wohin fließen, bevor gebaut wird.
Genau der richtige Einstieg. Rechnen Sie zusammen, wie viel Zeit der Ablauf heute im Monat kostet, und überlegen Sie, wie oft daraus ein Fehler entstanden ist. Wenn es weniger als eine Stunde im Monat ist, lohnt es sich meistens nicht – und das sagen wir Ihnen auch. Bei zwei Stunden pro Woche sieht die Rechnung anders aus. Im Erstgespräch gehen wir das durch.
// nächster schritt
30 Minuten Erstgespräch, kostenfrei. Erzählen Sie uns den Ablauf, der Sie am meisten Zeit kostet – wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich eine Schnittstelle dafür rechnet oder nicht.